KOMM, FOLGE MIR NACH!!!

DSC01586 (2)Willst Du im Guten wachsen, so musst Du dich in der Furcht Gottes üben und sie ernst nehmen. Achte auf deine Gedanken, Worte und Werke und überlass dich nicht den irdischen Freuden. Ein zerknirschtes Herz erfreut Gott allezeit.
Psalm 51/19; „Opfer für Gott ist ein zerknirschter Geist; ein zerknirschtes und zerschlagenes Herz wirst du, o Gott, nicht verschmähen“.
Psalm 4/8; „ Du hast mir größere Freude ins Herz gegeben als zur Zeit da man Korn und Most in Fülle erntet“.
Wer sich den Freuden der Welt hingibt, bringt seine Seele in große Gefahren. Eine Seele die Gott gefallen will und im Glauben zu wachsen bestrebt ist, solle nicht leichtsinnig sein, sondern und oft Reue über die eigenen Fehler und Nachlässigkeiten erwecken, die eigene Armseligkeit erkennen und beweinen. Ein gottesfürchtiger Mensch erfreut sich auch eines guten Gewissens. Zerstreue deinen Geist nicht mit weltlichen Dingen, sondern sammle dich in der Stille vor Gott und meide Vergnügungen, die dein Gewissen belasten, bereue von ganzem Herzen.
Lass die Menschen ihre Wege gehen, bete für sie und achte auf deine eigenen Fehler und nicht auf die der anderen. Halte dich heraus aus fremden Angelegenheiten. Achte darauf, dass du auf dem richtigen Weg bleibst und lass die anderen. Bist du bei den Menschen nicht angesehen, so mach dir nichts draus, bereue lieber, dass du oft Gott nicht mit ganzem Herzen dienst. Verzichte auf menschlichen Trost, mache oft eine Liebesreue, dann wird Gott dir himmlischen Trost spenden. Den göttlichen Trost verdienst du nicht, sondern vielmehr Kreuz und Leid. Es ist besser Schmerz zu empfinden darüber, dass du Gott beleidigt hast, der so unendlich gut, und liebenswürdig ist und dem die Sünde ganz und gar mißfällt, als die Freuden der Welt zu genießen. Kein Mensch lebt in dieser Welt ohne Kreuz und Leid, es gibt für einen Gerechten immer Grund genug über die Sünden zu weinen. Je mehr ein Mensch in sich geht, desto armseliger wird er sich vorkommen. Unsere Sünden und schlechten Gewohnheiten geben uns Grund genug, Reue und Schmerz zu empfinden, sodass wir selten in der Stille und Betrachtung bei Gott aushalten. Wäge dich nicht in Sicherheit lange zu leben, lebe so als wäre es dein letzter Tag, oder so, als ob du noch 100 Jahre leben würdest. Denke daran, dass Du dich mit jeder schweren, aber auch lässlichen Sünde nicht mehr auf dem Mutterschiff, (nach der Vision von Don Bosco) mit Jesus und Maria befindest, sondern auf den Beibooten die unweigerlich untergehen werden. Wir sollten ernstlich daran gehen, nicht die Sünde zu lieben, sondern den Sünder. Weil wir die Bequemlichkeit oft mehr lieben, als in Sack und Asche zu gehen, führt das zu Kälte und Trägheit. Oft fehlt es an Heiligen Geist, weil wir zu wenig Reueschmerz über unsere Sünden haben.
Psalm 79/6; „Ergieße deinen Zorn über die Völker, die dich nicht kennen, und über die Reiche, die deinen Namen nicht anrufen“!

 

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