Philothea – Der Tod!

Beginne damit, Gott in deinem Innersten Sein zu begegnen, lass dich an diesem besonderen Ort, mit dem Licht des Heiligen Geistes erleuchten.

Wir wissen mit Sicherheit, dass wir eines Tages sterben werden und die Seele den Leib verlassen wird. Doch wann, wie und wo, durch welche Umstände, zu welcher Zeit, ob wir die Möglichkeit haben noch zu beichten, ob uns jemand beistehen wird, wissen wir nicht.

Denke darüber nach, dann ist aller weltlicher Glanz verblasst, sämtliche weltliche Dinge, die du für so wichtig hieltst erscheinen dir nichtig und nicht mehr wichtig. Dann wird dir deine Armseligkeit bewußt, und für welch nichtige Sachen du Gott beleidigt hast, oder Ihn verlassen, um die Freuden der Welt zu genießen. Die Frage wird in dir auftauchen, weshalb bin ich den Gnadenweg der Frömmigkeit nicht viel früher schon gegangen? Alle deine Sünden werden dir jetzt mächtig erscheinen und dein frommes Leben als Miniatur.

Für jede Seele kommt die Zeit alles auf dieser Erde zu verlassen, ihr Hab und Gut, und alle Menschen, selbst den eigenen Leib.

Ist dein Leib unter der Erde, wird kaum noch jemand an dich denken, so wie du fast nie an die Heimgegangenen gedacht hast.

Bete um eine gute Sterbestunde, dass Gott dir gnädig sein möge in dieser Stunde!
Da du die Stunde nicht weißt, in der du die Welt verlassen musst, hänge dich nicht an sie.

Sei immer vorbereitet auf diese Stunde, gehe darum oft beichten und bringe dein Inneres in Ordnung, um gut in das andere Leben hinüber zu kommen.

Vergiß nicht Gott für Seine Hilfe zu danken, opfere alles Gott dem Allmächtigen auf und flehe um einen seligen Tod. Durch die Verdienste Deines bitteren Leidens und Sterbens o Herr, erbarme dich unser und sei uns gnädig! Heilige Mutter Gottes sei uns Fürsprecherin am Throne Gottes. Vater unser… Gegrüßet seist du Maria….

Mit eigenen Worten die Philothea vom hl. Franz von Sales nachgesprochen!!!

Die Sünde!

Beginne damit, Gott in deinem Innersten Sein zu begegnen, lass dich an diesem besonderen Ort, mit dem Licht des Heiligen Geistes erleuchten.

Denke an die Zeit vor deiner Bekehrung! Sünde auf Sünde hast du in jenen Tagen übereinander gehäuft. In Gedanken Worten und Werken hast du gegen Gott, dich und die Menschen in deiner Umgebung gesündigt.

Wie oft hast du deinen schlechten Neigungen nachgegeben!

Ps. 40/13; Denn Leiden umfangen mich ohne Zahl; meine Sünden haben mich überfallen, und ich kann sie nicht überblicken. Sie sind zahlreicher als meines Hauptes Haare, so daß der Mut mir entschwindet.

Für Gott stinkt jede noch so kleine Sünde abscheulich, sie verunreinigt nicht nur dich, sondern deine ganze Umgebung. Gott schenkt dir so viel Gutes und du vergiltst es Ihm mit Undank, Missachtung Seiner Inspirationen, Eingebungen, Seinem Beispiel zu folgen.

Bemühe dich um würdigen Empfang der Sakramente, damit gute Früchte daraus erwachsen können. Wirf Gottes Wohltaten nicht weg, empfange sie bereitwillig und mit großer Dankbarkeit. Gott ist mit dir, wandle auch du mit Ihm!

Erkenne deine Armseligkeit, und demütige dich vor Gott als ein sündiger Mensch. Sage Ihm deinem Gott oftmals: O Herr sei mir Sünder gnädig. Bekenne Ihm deine Treulosigkeit und Unfähigkeit das Gute zu tun.

Bitte um Vergebung und Barmherzigkeit, knie nieder vor deinem Herrn und Gott.

Gib dich ganz und gar Gott hin, verabscheue die Sünde und lebe nach Seinem heiligen Willen, nimm Seine Gnade an, Er wird dir helfen in Seiner barmherzigen Liebe!

Geh in die Beichte, bereue aufrichtig, damit alle deine Sünden getilgt werden. Nimm die aufgetragene Buße ernst, mache gut was du gefehlt und bemühe dich dein guten Vorsatz zu halten.

Sei Gott dankbar, für alles was Er für dich getan hat, denn er ist es der das Gute eingibt, darum höre auf Ihn!

Schenke Ihm dein Herz und opfere Ihm alles auf! Bitte Gott um Mut, Kraft und Vertrauen, damit du in Seiner Liebe bleibst und einzig Seinen Willen erfüllst!

Heilige Stunde!!!

 Heilige Stunde!
„Hier habe ich innerlich mehr gelitten,
als während meines ganzen übrigen Leidens,
da ich mich gänzlich verlassen sah von Himmel
und Erde, beladen mit den Sünden der ganzen
Menschheit.
So erschien ich vor der Heiligkeit Gottes, der ohne
Rücksicht auf meine Unschuld in seinem Grimm mich
zermalmte
und mich den Kelch trinken ließ, der alle

Galle und Bitterkeit seiner gerechten Entrüstung enthielt;
Er schien des Vaternamens nicht mehr zu gedenken, um
mich seinem gerechten Zorn zu opfern.
Es gibt kein Geschöpf, das die Größe der Qualen ermessen
kann, die ich damals litt.
Es ist der gleiche Schmerz, den die schuldige Seele empfindet,
wenn sie vor dem Richterstuhl Gottes
erscheint und von seiner

unendlichen Heiligkeit erdrückt, zermalmt und in gerechtem Zorn in
den Abgrund gestürzt wird.“
(Q: Jesus zur hl. Margareta Maria Alacoque)

Mit eigenen Worten die Philothea vom hl. Franz von Sales nachgesprochen!

Gottes Wohltaten für dich!

Beginne damit, Gott in deinem Innersten Sein zu begegnen, lass dich an diesem besonderen Ort, mit dem Licht des Heiligen Geistes erleuchten.

Gott gab dir einen Leib und alles was du dazu brauchst um ihn gesund zu erhalten, er gab dir die Freude und Seine Hilfe ist nie fern. Danke Gott für alles was Er für dich Gutes getan hat, und du solltest Mitleid haben mit den Armen, Kranken und vom Schicksal oft schwer getroffenen Menschen. So mancher von ihnen ist ein besserer Diener Gottes als du.

Gott hat auch nicht zugelassen, dass du geistesgestört, und in einer Irrenanstalt bist. Du durftest zur Schule gehen, bekamst eine gute Ausbildung und Erziehung, das ist nicht selbstverständlich.

Du bist in der glücklichen Lage, dass du von Kindesbeinen an, röm. katholisch aufwachsen und die Sakramente empfangen durftest. Da hast Gott kennen und lieben gelernt, und wurdest gefestigt im Glauben. Gottes Güte kennt keine Grenzen, Er ist es der dich vor dem Bösen bewahrt, dir verzeiht, wenn du gefallen und bereust, dich erleuchtet und ermahnt, damit deine Seele gesundet.

Danke Gott unaufhörlich für all das gute dass Er für dich getan, für die vielen Gnaden und Gaben, wie gütig und barmherzig ist der Herr und voll Erbarmen mit dir armen Sünder.

Obwohl du immer wieder die Gnaden verlierst, Ihn beleidigst, Seine Liebe nicht annimmst, und Seinen Willen nicht erfüllst, gedenkt der Herr deiner.

Bemühe dich um Treue und Beharrlichkeit um ganz Ihm zu gehören, denn nur Er alleine weiß was das Beste für dich ist.

Nimm alles an was dir die Lehre der röm. katholischen Kirche gibt um heilig und untadelig zu leben, Gott zu finden und zu erkennen. Lies die Heilige Schrift und höre auf Seine Stimme, damit du und die Deinen gerettet werden.

Danke Gott, was du von Seinem Wort erkennen durftest und lebe danach. Schenke Gott dein Herz und opfere dich mit Haut und Haar ohne Wenn‘s und Abers für Ihn auf. Bitte Gott um Mut und Kraft, Ihm treu zu bleiben, Ihm zu dienen.

Mutter Maria, alle Engel und Heiligen bittet für uns!

Mit eigenen Worten die Philothea vom hl. Franz von Sales nachgesprochen!

Wohin geht unser Weg!
Beginne damit, Gott in deinem Inneren Sein zu begegnen, lass dich mit dem Licht des Heiligen Geistes erleuchten.

Gott hat dich erschaffen, Ihn zu loben und zu preisen und Ihm für alles zu danken was Er dir Gutes getan. Es sollte das Höchste deines Lebens sein, Ihn zu kennen, Ihn zu lieben und Ihm allein zu dienen, und in allem Seinen Willen zu erfüllen. Alles was nicht Gottes ist, musst du über Bord werfen, damit sich in allem Sein heiliger Wille an dir erfüllen kann.
Lebe nicht wie die Weltmenschen, welche ihr vermeintliches Glück nur allein im Irdischen suchen und Gott vergessen. Lege Gott jeden Tag deine Armseligkeit unters Kreuz, bitte Ihn um Verzeihung, dass du der Ärmste Seiner Verehrer und der Letzte Seiner Diener bist. Kehre um, bereue aus tiefstem Herzen und nutze den Beichtstuhl. Verzichte auf alles was Gott mißfällt, gib dich ganz und gar Ihm hin, und tue alles was Ihm Freude bereitet. Befreie dein Herz aus der Gefangenschaft der irdischen Dinge und nutze die heilenden Sakramente. Vergiß nicht Gott allezeit zu danken, dass Er dich geschaffen hat, damit du dich in Ihm erfreuen darfst und die Herrlichkeit des Herrn aufgehe über dir. Opfer Gott täglich alles auf, deine Gedanken und dein Tun, dich selber ganz und gar, ohne Wenn‘s und Abers. Bitte und es wird dir gegeben, so wie es Seinem Willen entspricht, flehe Sein Kostbares Blut und Seinen Segen herab. Werfe alle negativen Gedanke fort und binde einen Kranz mit göttlichen.  

Eine unbekannte Verheißung!!!

Eine unbekannte Verheißung; gegeben an die hl. Margarete Maria Alacoque;

„MEIN GOTT,

MEIN EIN UND ALLES,

DU BIST GANZ MEIN,

UND ICH BIN GANZ DEIN“!

Jesus: „Sie (diese Worte) werden dich vor Versuchungen aller Art bewahren, sie werden alle Akte ersetzen, die du sonst verrichten möchtest, und werden dir für dein Handeln als Vorbereitung dienen“.
(Q: In der HG.)
http://ecclesiaeveritas.net/index.php?title=Margaretha_Maria_Alacoque

 

Hl. JOHANNA VON CHANTAL!!!

Hl. JOHANNA VON CHANTAL!

ORDENSGRÜNDERIN!

Stark wie der Tod ist die Liebe!

Eines Tages sprach die hl. Johanna tief bewegt die folgenden Worte, die sofort getreulich aufgezeichnet wurden.: „Liebe Töchter, die meisten Väter und Säulen unserer Kirche haben nicht den Märtyrertod erlitten. Was meint ihr wohl, warum?“ Nachdem jede ihre Meinung gesagt hatte, sprach die heilige Mutter: „Ich denke, es geschah, weil es noch ein anderes Martyrium gibt. Man nennt es das Martyrium der Liebe. In ihm erhält Gott das Leben seiner Diener und Dienerinnen, damit sie zu seiner Ehre arbeiten. Dadurch macht er sie dann zu Märtyrern und zu Bekennern zugleich.“ Sie fügte hinzu: „Ich weiß, daß die Töchter der Heimsuchung diesem Martyrium geweiht sind und daß jene von ihnen, wenn Gott will – die Glücklicheren, es durchleiden werden, die darum beten.“

Als aber eine Schwester fragt, worin denn dieses Martyrium bestehe, antwortetet sie: „Sagt ein volles Ja zum Willen Gottes, dann werdet ihr es erfahren. Denn die Gottesliebe dringt mit ihrem Schwert in die geheimsten und innersten Schichten unserer Seele ein und scheidet uns von unserem eigenen Selbst.“
Vergl. Lk. 2/35; „auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen, damit offenbar werden die Gedanken aus vielen Herzen.“
Hebr. 4/12; „Denn lebendig ist das Wort Gottes, wirksam und schärfer als jedes doppelt geschliffene Schwert; es dringt durch bis zur Trennung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark, und ist Richter über Gedanken und Regungen des Herzens.“

„Eine Seele, die ich kenne, hat die Liebe so hart von allem, was ihr lieb war, geschieden, wie wenn der Schwertstreich eines Tyrannen ihren Geist vom Leib getrennt hätte.“
Wir merkten, daß sie von sich selbst sprach. Als aber eine andere Schwester fragte, wie lange dieses Martyrium dauere, da sagte sie: „Von dem Augenblick, in dem wir uns Gott rückhaltlos weihen, bis zum Ende des Lebens. Doch das gilt von den hochherzigen Menschen, die sich nichts vorbehalten und der Liebe treu bleiben. Denn über die Schwachen und alle, die nur wenig Liebe und Standhaftigkeit besitzen, will unser Herr das Martyrium nicht kommen lassen. Er läßt sie das Leben ihrer Mittelmäßigkeit führen, damit sie nicht von ihm abirren; denn er tut dem freien Willen niemals Gewalt an.“
Als sie schließlich mit der Frage bestürmt wurde, ob dieses Martyrium der Liebe dem leiblichen gleich sein könne, sagt sie: „Laßt uns nicht die Frage der Gleichwertigkeit untersuchen. Ich glaube allerdings, daß das eine nicht hinter dem anderen zurücksteht, weil, die Liebe stark ist wie der Tod.
Hld. 8/6; „Leg mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm! Denn stark wie der Tod ist die Liebe, die Leidenschaft hart wie die Unterwelt. Ihre Gluten sind Feuergluten, lodernde Blitze.“
Denn die Märtyrer der Liebe erleiden in dem Leben, das sie durchhalten müssen, tausendfach schwerere Schmerzen, als wenn sie tausend Leben hingeben müßten, um das Zeugnis des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe abzulegen.“
(Qu: LEKTIONAR, die Feier des Stundengebetes, Advent und Weihnachtszeit, Erste Jahresreihe)

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Ich bin dein Gott, ich bin bei dir! Vertraue Mir!

15109505_1307968195913754_8488513967162681712_nMt. 14/28-31;
„Da entgegnete ihm Petrus und sprach: »Herr, wenn du es bist, so laß mich hinkommen zu dir über das Wasser!« Er sagte: »Komm!« Und Petrus stieg aus dem Schiff, ging über das Wasser und kam auf Jesus zu. Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich, und da er anfing zu sinken, rief er: »Herr, hilf mir!« Sogleich streckte Jesus seine Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: »Du Kleingläubiger! Warum hast du gezweifelt?“«

Schau nicht hinunter auf die dunklen stürmischen Wellen in deinem Leben, dort wo sich die Probleme türmen, die Schwierigkeiten stabeln, alles zu zerbrechen droht, nein, schau hinauf zu Jesus, Er wird dir Seine Hand reichen und dich an Sich ziehen, hinauf in das Licht. In Seine Gegenwart, nur Er kann dich trösten, und dir helfen, wenn du auf Ihn vertraust, grenzenlos, ohne zu zweifeln. Er ist Gott, Er hat die ganze Welt im Griff, nicht nur ein paar stürmische Wellen. Seine Liebe ist unendlich groß für jeden Sünder der bereut, ihm schenkt Er Seine ganze Barmherzigkeit.
O Herr sei mir Sünder gnädig!!!

In gottseliger Einsamkeit!!!

14670599_1309655292439297_3695316679101181351_n Hos. 2/16; „Siehe, darum will ich sie verlocken, will sie in die Wüste führen und ihr zu Herzen reden.“

Wahrlich Du bist ein verborgener Gott, im inneren Sein der Seele bist Du gegenwärtig.

Darum dringe mit all deinen Seelenkräften in dein tiefstes inneres Sein. Versinke in diese Verborgenheit mit allen Kräften und deinem ganzen Begehren. In dieser stillen Einsamkeit, in der kein Wort gesprochen und alle Gedanken zum Schweigen gebracht werden, da ist nur noch Gott, sonst absolut nichts. An diesem besonderen Ort der Stille triffst du auf eine einsame Gottheit, denn Gott liebt die Stille über alles, dort kann er ungehindert wirken und dein Herz verwandeln. Dorthin kann nur Gott dich bringen, denn nichts vermagst du aus eigener Kraft. Diesen Weg in die Wüste Gottes führt Seine Majestät alle die bereit sind die Wahrheit, die von Gott kommt zu empfangen. Lass dich vom Geheimnis der Stille in Gott durchdringen, mit Seinem Licht erleuchten.

Durch diese regelmäßige Stille Zeit, „Kartause ähnlich“ gewinnst du Abstand vom Irdischen. Du verstehst dann alles Weltliche in einem andern Licht, und vieles ist plötzlich unwichtig. Von dieser inneren Mitte, von Gott her, sind viele Irdische Dinge nicht mehr so wichtig, sondern Gottes Wege und Gedanken werden offenbar und erlebbar.