3. Adventsonntag!!!

11. Adventskalendertürchen!!!

11.DEZEMBER

Dieser Sonntag heiß auch Gaudete.
Er entspricht dem Sonntag Laetare, dem
vierten Fastensonntag. Heute darf der
Priester statt der violetten Meßgewänder,
rosarot tragen. An diesem Sonntag
unterbricht die Kirche die Advent- und
Bußzeit, es herrscht Freude, in der
Erwartung des Herrn.

ERÖFFNUNGSVERS!
Phil. 4/4-5;
Freut euch allzeit im Herrn; nochmals sage ich, freut euch!
Euer Edelsinn werde kund allen Menschen. Der Herr ist nahe!

ERSTE LESUNG!

Jes. 35/1-6, 10;

Freuen sollen sich Wüste und Dürrland, die Steppen jubeln und sprießen. Wie Blumen möge sie üppig sprießen und jubeln, ja, jubeln und jauchzen! Die Herrlichkeit des Libanon wird ihr zuteil, die Pracht des Karmel und Saron. Jene schauen die Herrlichkeit des Herrn, die Pracht unseres Gottes. Stärkt die schlaffen Hände und festigt die wankenden Knie.
Zu den Mutlosen sprecht: »Seid stark und fürchtet euch nicht! Seht da, euer Gott! Es kommt die Rache, die Vergeltung Gottes! Er selbst wird kommen und euch erlösen!« Der Blinden Augen öffnen sich dann, der Tauben Ohren tun sich auf. Dann springt der Lahme wie ein Hirsch, die Zunge des Stummen jauchzt auf. Denn Wasser brechen in der Wüste hervor, Bäche im Steppenland.
Die Losgekauften des Herrn kehren zurück, sie gelangen mit Jauchzen nach Sion und ewige Freude bedeckt ihr Haupt; Jubel und Freude wird ihnen zuteil, Kummer und Seufzen entfliehen.

ZWEITE LESUNG!
Jak. 5/7-10;
Seid beharrlich, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn! Seht, der Ackermann wartet auf die köstliche Frucht der Erde, und er harrt in Geduld mit ihr, bis sie den Früh und Spätregen empfängt (Jer 5,24). So seid auch ihr beharrlich und erstarkt in euren Herzen; denn die Ankunft des Herrn hat sich genaht. Seid nicht mürrisch zueinander, Brüder, damit ihr nicht verurteilt werdet! Seht, der Richter steht vor der Tür! Nehmt, Brüder, als Vorbild der Geduld und Beharrlichkeit die Propheten, die im Namen des Herrn geredet haben.

RUF VOR DEM EVANGELIUM!
Halleluja! Halleluja!

Vers: vgl. Jes. 61/1; (Luk. 4/18);
Der Geist des Gebieters und Herrn ruht auf mir, da der Herr mich gesalbt hat. Den Armen Frohes zu melden, hat er mich gesandt, zu heilen, die gebrochenen Herzens sind, Befreiung zu künden den Gefangenen, den Gefesselten Lösung (der Stricke),
»Der Geist des Herrn ist auf mir, denn er hat mich gesalbt; Armen frohe Botschaft zu bringen, sandte er mich, Gefangenen Befreiung zu künden und Blinden das Augenlicht, Gequälte zu entlassen in Freiheit.


Halleluja!

EVANGELIUM!
Mt. 11/2-11;

Da Johannes im Gefängnis vom Wirken Christi hörte, sandte er Botschaft durch seine Jünger und ließ ihm sagen: »Bist du es, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten?« Jesus antwortete ihnen: »Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht: Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden rein, Taube hören, Tote stehen auf, Armen wird das Evangelium verkündet (Is 35,5f; 61,1); und selig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir.« 
Als diese weggingen, fing Jesus an, zum Volk über Johannes zu reden: »Was zu sehen seid ihr hinausgegangen in die Wüste? Ein Schilfrohr, vom Winde hin und her bewegt? Oder was zu sehen seid ihr hinausgegangen? Einen Menschen in weichlichen Kleidern? Seht, die weichliche Kleider tragen, sind in den Palästen der Könige. Oder was seid ihr hinausgegangen? Einen Propheten zu sehen? Ja, sage ich euch, mehr noch als einen Propheten Dieser ist es, von dem geschrieben steht: ›Siehe, ich sende meinen Boten vor dir her; er soll deinen Weg bereiten vor dir (Mal 3,1).
Wahrlich, ich sage euch: Unter den vom Weibe Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer. Doch der Kleinste im Himmelreich ist größer als er.

KOMMUNIONVERS!
Jes. 35/4;

Zu den Mutlosen sprecht: »Seid stark und fürchtet euch nicht! Seht da, euer Gott! Es kommt die Rache, die Vergeltung Gottes! Er selbst wird kommen und euch erlösen!«

Für den Tag und die Woche!

Loslassen! Es gibt radikale Veränderungen, die ein ganzes Leben verwandeln können. Man muss sie nur für möglich halten. Man muss sie ausprobieren. Man muss sich loslassen können. Es bewegt sich viel mehr, als wir zugeben wollen – wenn wir uns selbst bewegen lassen. Wenn wir uns selber zutrauen, auch einmal das Unmögliche zu tun. Wenn wir nicht immer wieder „auf einen anderen warten“. Der, auf den wir warten, ist schon da: Jesus Christus. (H. Albertz – Schott Meßbuch)